Zentrale Rufnummer

für Patienten und Angehörige

0231 / 4619 - 0

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für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser

Geriatrie:
0231 / 4619 - 130

Geriatrische Tagesklinik:
0231 / 4619 - 230

Innere Medizin:
0231 / 4619 - 130

Patienteneinweisung:
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So finden Sie uns: Hüttenhospital gGmbH, Am Marksbach 28, 44269 Dortmund

Wie können wir Ihnen helfen?

Ihr Schnellkontakt

Hüttenhospital gGmbH
Geriatrische Tagesklinik

Am Marksbach 28
44269 Dortmund

Sekretariat: 0231 / 4619 - 130

Ärztlicher Direktor: Dr. Martin Jäger

Ärztlicher Direktor:
Dr. Martin Jäger

Ihre Ansprechpartnerin

Sandra Schulze

Sandra Hinse

Tel.: 0231 / 4619 - 118
Fax: 0231 / 4619 - 603
E-Mail: Sandra.hinse@huettenhospital.de

Ihr Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner

Mike Schmedemann - Beschwerdemanager

Mike Schmedemann

Beschwerdemanager

Tel.: 0231 / 4619 - 127
Fax: 0231 / 4619 - 288
E-Mail: mike.schmedemann@huettenhospital.de

Geriatrie

Seit 30 Jahren stehen wir für kompetente Altersmedizin in Dortmund – Erfahrungen, auf die wir heute zurückgreifen können, machen uns stark für die Medizin von morgen.

Geriatrie ist die Heilkunde für die älteren - zumeist an mehreren Krankheiten leidenden - Menschen. Ihr Hauptziel ist die Förderung von Selbständigkeit und Alltagskompetenz der Betroffenen, um ihnen wieder zu einer möglichst eigenständigen Lebensgestaltung zu verhelfen.

In der Geriatrie werden vornehmlich die folgenden Krankheiten und deren Folgen behandelt:

  • Herz / Kreislauferkrankungen z. B. eine akute Herzmuskelschwäche oder eine Verschlechterung einer chronischen Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) mit Luftnot, Wasseransammlung in der Lunge und / oder den Beinen, Bluthochdruckerkrankung
  • Lungenerkrankungen z. B. eine akute Bronchitis, Lungenentzündung, Verschlimmerung einer chronischen Lungenerkrankung
  • Magen / Darmerkrankungen z. B. akute Magen-Darm-Infektionen, Magen- oder Darmblutungen.
  • Neurologische Erkrankungen z. B. Schlaganfall, Parkinson Syndrom, Hirnleistungsstörungen (meist in Zusammenhang mit der Primärerkrankung auftretend)
  • Assoziierte psychische und psychosoziale Störungen
  • Erkrankungen der Drüsen z. B. Blutzuckererkrankung, Schilddrüsenerkrankung
  • Nierenerkrankungen
  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates z. B. Arthrosen (Gelenkverschleiß), Krankheiten aus dem rheumatischen Formenkreis
  • Knochenschwund (Osteoporose) mit und ohne Brüche
  • Weiterbehandlung nach operativ oder nicht operativ versorgten Brüchen z.B. Wirbelkörperbrüche, Schenkelhalsbrüche, Armbrüche
  • Verzögerte Heilung nach anderen Erkrankungen wie z. B. Bauchoperationen

Zur erfolgreichen Behandlung und Förderung unserer Patienten arbeiten im Hüttenhospital folgende Berufsgruppen im interdisziplinären Team zusammen:

  • Ärztinnen und Ärzte mit den fachlichen Schwerpunkten / Qualifikationen Innere Medizin, Physikalische Therapie, Klinische Geriatrie, suchtmedizinische Grundversorgung und Palliativmedizin
  • Krankenschwestern und –pfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Altenpfleger/innen mit geriatriespezifischen Qualifikationen
  • Krankengymnasten, Physiotherapeuten mit geriatriespezifischen Qualifikationen
  • Ergotherapeuten mit geriatriespezifischen Qualifikationen
  • Sprachtherapeuten mit geriatriespezifischen Qualifikationen
  • Physikalische Therapeuten, Medizinische Bademeister und Masseure mit geriatriespezifischen Qualifikationen
  • Sozialarbeiterinnen mit geriatriespezifischen Qualifikationen
  • Krankenhausseelsorger

Unser Ärzteteam

Der geriatrische Patient

Der geriatrische Patient ist gekennzeichnet durch ein fortgeschrittenes Lebensalter (ggf. ab 65, spätestens ab 70 Jahre), bestehende Multimorbidität und Multimedikation. Oftmals kommt es zu Beeinträchtigungen von Alltagsfähigkeiten, Aktivitäten und Teilhabe, z.B. in den Bereichen Mobilität und Selbstversorgung. Häufig auftretende Beeinträchtigungen geriatrischer Patienten sind:

  • Gangstörung, Sturzsyndrom
  • Immobilität
  • Gebrechlichkeit
  • Fehl- und Mangelernährung, Schluckstörung
  • Schwerhörigkeit, Sehstörung
  • Angst, Depression
  • Kognitive Störungen / Demenz / Delir
  • Inkontinenz
  • Druckgeschwüre (Dekubitus)
  • Störungen im Flüssigkeits- und Salzhaushalt
  • Die Einnahme vieler Medikamente bei herabgesetzter Medikamententoleranz
  • Kommunikationsstörung
  • Vereinsamung / Isolation

Eine Aufnahme als Patient in die Geriatrie kann über die folgenden Wege erfolgen:

  • Als Notfallpatient über die Ambulanz
  • Notfallmäßig über den Rettungsdienst bei einer akuten Erkrankung oder Verschlechterung einer chronischen Erkrankung
  • Mit einer Einweisung vom niedergelassenen Haus- oder Facharzt (z. B. Neurologen oder Orthopäden) bei einer akuten Erkrankung oder Verschlechterung einer chronischen Erkrankung, die dazu führt, dass die Eigenständigkeit verloren geht
  • Als Verlegung aus einer anderen Abteilung, weil noch ein akuter stationärer Behandlungsgrund sowie Geriatrie typische Probleme bestehen

Die alltagsnah-rehabilitative Zielsetzung der Geriatrie profitiert von flexiblen Organisationseinheiten. Bei uns sind vorhanden:

  • 91 vollstationäre Betten mit intensivmedizinischen Betten
  • 25 teilstationäre Behandlungsplätze (Tagesklinik)
  • ambulante Behandlungsmöglichkeiten durch unsere Therapeuten

Soweit es im Einzelfall geboten und möglich ist, fördern wir den Anschluss von Patient(inn)en und ihren Angehörigen an Selbsthilfegruppen.

Das Einrichtungskonzept des Hüttenhospitals

Alle Fakten zu unserer Fachabteilung Geriatrie haben wir in einem Einrichtungskonzept zusammengefasst. Hier finden Sie Informationen zur Geschichte unserer Geriatrie, zu unserem pflegerischen und medizinischen Personal sowie zum Behandlungsablauf, beginnend bei der Aufnahme bis hin zur Entlassung. 

Das Leistungsverzeichnis des Hüttenhospitals

Sämtliche Behandlungsmöglichkeiten, die von allen Berufsgruppen des geriatrischen Teams durchgeführt werden können, haben wir in einem Leistungskatalog zusammengefasst. 

 

Das geriatrische Assessment

Unter Assessment versteht man eine systematische Beurteilung von alltagsrelevanten Funktionen und Fähigkeiten unter Zuhilfenahme von Testsystemen.

In der Geriatrie wählt man Testsysteme aus, die den Behandelnden Hinweise auf die physische, kognitive, emotionale, ökonomische und soziale Situation des Menschen geben.

Ziel ist es, dem zu behandelnden Menschen ganzheitlich Hilfe zukommen zu lassen, die an seine speziellen Erkrankungen und seine aktuellen Lebensbedingungen angepasst sind und ihm dadurch ermöglichen, wieder ein selbstbestimmtes Leben in seinem alltäglichen Umfeld zu führen.