Innere Medizin

Die Abteilung für Innere Medizin (48 Betten) bietet zum Beispiel folgende Leistungen: 

  • konventionelle Röntgenuntersuchungen in digitaler Technik, Phlebographien (Gefäßdarstellungen im Röntgenbild), Kontrastmitteldarstellung von Magen, Darm und Harnwegen
  • Endoskopien (Spiegelungen) von Atemwegen, oberem und unterem Verdauungstrakt einschließlich verschiedener Verfahren zur Blutstillung, Fremdkörperentfernung und Polypektomie (Entfernung von Polypen)
  • Ultraschalldiagnostik an Herz und Blutgefäßen, Bauch-, Becken- und Halsorganen
  • Lungenfunktionsprüfung, Langzeit-Blutdruck-Aufzeichnung, Langzeit-EKG, Laufband- und Fahrradergometrien (Belastungstest)
Innere Medizin - Ultraschalluntersuchung

Geriatrie

Geriatrie ist die Heilkunde am älteren, zumeist an mehreren Krankheiten leidenden Menschen. Ihr Hauptziel ist die Förderung von Selbständigkeit und Alltagskompetenz der Betroffenen, um ihnen wieder zu einer möglichst eigenständigen Lebensgestaltung zu verhelfen.

Behandelt werden …

  • schwerpunktmäßig akute und chronische Erkrankungen aus dem Bereich der Inneren Medizin im Alter, insbesondere Patienten mit sogenannten Vielfacherkrankungen
  • ferner Folgen des Schlaganfalls mit zahlreichen Funktionsdefiziten
  • auch vorübergehende, meist in Zusammenhang mit der Primärerkrankung auftretende Hirnleistungsstörungen
  • degenerative Veränderungen des Bewegungsapparates, Schwäche und Mobilitätseinschränkungen in Folge operativer Eingriffe, z. B. nach Hüftoperationen, Handgelenksoperationen
  • zusätzlich auftretende physische und psychosoziale Störungen
  • und mit Hilfe konsiliarischer Betreuung (Untersuchungen durch niedergelassene Fachärzte bei uns im Haus oder außerhalb in der Praxis) andere Krankheiten oder Störungen, die als Begleiterscheinungen auftreten 

 

Hierzu ist ein Behandlungsteam mit zahlreichen Kompetenzen erforderlich. So arbeiten im Hüttenhospital insbesondere folgende Berufsgruppen zum Wohl der Patient(inn)en zusammen:

  • Ärztinnen und Ärzte mit den fachlichen Schwerpunkten/ Qualifikationen Innere Medizin, Physikalische Therapie, Klinische Geriatrie, suchtmedizinische Grundversorgung, Palliativmedizin
  • Krankenschwestern und –pfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Altenpfleger/innen
  • Krankengymnasten, Physiotherapeuten
  • Ergotherapeuten
  • Sprachtherapeuten
  • Physikalische Therapeuten, Medizinische Bademeister und Masseure
  • Sozialarbeiterinnen

 

Die alltagsnahe, rehabilitative Zielsetzung der Geriatrie profitiert von flexiblen Organisationseinheiten. Bei uns sind vorhanden:

  • 91 vollstationäre Betten mit intensivmedizinischen Betten
  • 25 teilstationäre Behandlungsplätze in unserer Tagesklinik
  • ambulante Behandlungsmöglichkeiten durch unsere Therapeuten

Soweit es im Einzelfall geboten und möglich ist, fördern wir den Anschluss von Patient(inn)en und ihren Angehörigen an Selbsthilfegruppen.

Unsere Ärzteteam

Dr. Martin Jäger - Ärztlicher Direktor
Dr. Martin Jäger - Ärztlicher Direktor
Dr. Uta Langenbach - Oberärztin
Dr. Uta Langenbach -Oberärztin
Angelika Feger - Oberärztin
Angelika Feger - Oberärztin
Anka Narz - Oberärztin
Anka Narz - Oberärztin
Hubert Przybilla - Oberarzt
Hubert Przybilla - Oberarzt
Anja Schellongowski - Oberärztin
Anja Schellongowski - Oberärztin

Geriatrische Tagesklinik

Das Konzept unserer Tagesklinik lebt von der täglichen engen Verflechtung des gewohnten häuslichen Lebens mit der im Krankenhaus möglichen intensiven, funktions- und problemorientierten Behandlung. Darin liegt der rehabilitative Hauptvorteil gegenüber der - zumeist vorangehenden - vollstationären Behandlung.

So bietet unsere Tagesklinik:

  • eine enge Verzahnung mit dem vollstationären Bereich, wo nötig
  • alle einschlägigen Leistungen des vollstationären Bereichs, insbesondere intensive therapeutische Anwendungen in Einzel- und Gruppentherapien sowie sämtliche medizinischen Möglichkeiten des Haupthauses in den Zeiten von ca. 8 bis 16 Uhr
  • individuell-behindertengerechten Transport morgens und nachmittags zwischen Tagesklinik und Wohnung
  • erweiterte therapeutische und gruppendynamische Aktivitäten wie zum Beispiel:
    • Citytraining (Anwenden der wiedererlernten Beweglichkeit außerhalb des Hauses in therapeutischer Begleitung, z. B. Einkaufen)
    • Entspannung und Gespräche in therapeutischen Gruppen
    • gemeinsame Ausflüge unter therapeutischer Leitung
  • einen Effizienz- und Kostenvorteil in all den Fällen, in denen vollstationäre Behandlung nicht mehr nötig, aber rein ambulante Betreuung noch zu wenig ist

Intensivstation

Seit Anfang 2013 arbeiten wir in neuen Räumen auf einer erweiterten und erheblich modernisierten Intensivstation. Hier halten wir zum Beispiel vor: 

  • Beatmungsmöglichkeiten an jedem Bett (auch zur Langzeitbeatmung)
  • Notfallendoskopie mit Möglichkeiten der Blutstillung

Unsere Intensivstation dient sowohl der internistischen Notfallversorgung im Raum Dortmund als auch, falls erforderlich, zur vorübergehenden intensivmedizinischen Behandlung unserer Patienten.

Liebevolle Zuwendung zum kritisch kranken Menschen ist für uns ebenso selbstverständlich wie die kompetente Beherrschung moderner Geräte und medizintechnischer Entwicklungen.