Ein langer Weg - Die geschichtliche Entwicklung

Ein Überblick über mehr als 150 Jahre

 

1842Die damalige Hermannshütte in Hörde gründet eine betriebliche Kranken- und Hilfskasse

 

1857

Der nachfolgende Hörder Bergwerks- und Hüttenverein plant ein Krankenhaus für unfallverletzte und alleinstehende Werksangehörige

 

1858

14. Januar – Einweihung des Hüttenhospitals am „Hinteren Remberg“, Kapazität 17 Betten, innerhalb kurzer Zeit Anwachsen auf 48 Betten

1858 bis 1955

Die Krankenpflege wird in diesen 97 Jahren durch einen Schwesterngestellungsvertrag mit den „Barmherzigen Schwestern vom hl. Vincenz von Paul" sichergestellt

 

1911

Räumliche Enge und überholter Standard im alten Krankenhaus machen einen Neubau notwendig

 

1913

18. Januar – Einweihung des neuen Hüttenhospitals „Am Marksbach“ am südlichen Hörder Stadtrand, Kapazität 150 Betten

1914 bis 1918

Nutzung als Reservelazarett

1920er Jahre

170 Betten, ab 1920 wurden erstmals auch die Ehefrauen und Kinder der Werksangehörigen und einige Jahre später auch Werksfremde aufgenommen

1939

Fünf Ärzte, drei Heilgehilfen, zwei Laboranten, 20 Schwestern, 17 Dienstmädchen und fünf Lehrköche sind im Hüttenhospital tätig

1939 bis 1945

Teilweise Zerstörungen durch Bombardierung

 

1950 bis 1952

Errichtung großer Anbauten (Südflügel), Modernisierungen des Altbaubereiches, 197 Betten

1960er, 1970er Jahre

Anerkennung als Krankenhaus der ortsnahen Grundversorgung, Aufnahme in die Bedarfsplanung des Landes

1980 bis 1982

Umbau des aseptischen Operationstraktes, einrichtung einer ersten Intensivstation, kapazität 162 Betten

 

1987

Einrichtung einer neuen, zukunftsweisenden Abteilung „Geriatrie“

 

1990

Fertigstellung eines umfangreichen Gebäudeteils (Westflügel) mit neuen Krankenzimmern und einem großzügigen Therapiebereich

 

1995

Aufgabe der Chirurgie, seitdem Schwerpunktkrankenhaus mit den Abteilungen Innere Medizin (mit Intensivstation) und Geriatrie (Altersmedizin), diverse Umbaumaßnahmen, 144 Betten

 

1996

In den umgebauten Räumlichkeiten des ehemaligen Schwesternwohnheims wird unsere geriatrische Tagesklinik mit 20 Plätzen eröffnet

 

1999

Neue Intensivstation in ehemaliger chirurgischer Ambulanz

 

2010

Vollständig erneuertes Speisenverteilsystem

 

2011

Eröffnung unserer neuen, großzügigen Ambulanz für die Abteilungen Innere Medizin und Geriatrie

 

2012

Neubau für eine internistische Intensivstation mit Schleusenfunktion für alle Zimmer und Beatmungsmöglichkeiten an allen Betten

 

2012

1. Oktober – unser traditioneller Träger, die BKK Hoesch, fusioniert mit der BKK vor Ort

 

2013

1. Januar – das Hüttenhospital wird „gemeinnützige GmbH“. Gesellschafter ist die BKK vor Ort in Bochum

 

Aktuell verfügt das Hüttenhospital weiterhin über 144 Betten. Davon entfallen 48 auf die Innere Medizin, einschließlich der Intensivbetten und 96 auf die Akut-Geriatrie einschließlich der Tagesklinik mit 20 Plätzen.